Marktsteft bedient sich bei der Jugend

DJK Waldbüttelbrunn II – TV Marktsteft 26:30

Für den TV Marktsteft läuft es weiter nach Plan: Der Tabellenführer setzte seinen Höhenflug fort, nicht ganz so spektakulär bei seinem Sieg in Waldbüttelbrunn, aber immerhin kann es sich Trainer Stefan Knötgen leisten, die Jugend auf der Erfolgswelle mitsurfen zu lassen. Für ihn ist dies vermutlich sogar wichtiger als die reinen Ergebnisse: die Mannschaft zu entwickeln und dabei Kräfte wie Christoph Wendel und Tim Etzelmüller aus dem erfolgreichen Bayernliga-Jahrgang zu integrieren. Wenn in diesem Prozess auch noch Erfolg hinzukommt, kann es dem Knötgen nur Recht sein. Etzelmüller war beim jüngsten Sieg bester Torschütze. Als Marktsteft sich in der 48. Minute von 24:21 auf 27:21 absetzte, war der sechste Saisonsieg geschafft.

Marktstefts Frauen geben den Sieg noch her

TV Marktsteft – SG Kunstadt/Weidhausen 28:28 (15:13). Mit einem Unentschieden mussten sich die Marktstefterinnen begnügen – und das, obwohl sie schon klar geführt hatten. Vor allem mit der Anfangsphase der Partie war Marktstefts Trainer Viliam Vitkovic unzufrieden. Seine Spielerinnen seien nervös gestartet und hätten in der Abwehr nicht so konsequent gearbeitet wie in den vergangenen beiden Spielen. „Im Angriff haben wir zudem schlechte Entscheidungen getroffen und dadurch viele Bälle verloren.“

Die Undurchschaubaren des TV Marktsteft

Mit zwei Siegen ist Marktstefts Männern ein perfekter Start gelungen. Warum Trainer Stefan Knötgen sein Team dennoch für eine Wundertüte hält.

inen Start nach Maß haben die Handballer des TV Marktsteft in die neue Saison in der Bezirksoberliga erwischt. Nach zwei Siegen zum Auftakt steht die Mannschaft verlustpunktfrei an der Tabellenspitze, sie schickt sich an, eine ähnlich gute Rolle wie vorige Runde zu spielen. Da hatte das Team als Landesliga-Absteiger den zweiten Tabellenplatz errungen und nur knapp den direkten Wiederaufstieg verpasst.

Ist die Zeit also reif für die Landesliga-Rückkehr?

So weit mag sich der neue Trainer Stefan Knötgen angesichts des frühen Saisonzeitpunkts nicht aus dem Fenster lehnen. „Wir hatten einen super Start und wollen so lange wie möglich da oben bleiben. Aber ob es am Ende reicht, wird man sehen. Wir haben noch 20 Spiele vor uns, und es kommen noch starke Gegner auf uns zu“, sagt er. Er rechnet also mit erbittertem Widerstand der Konkurrenz.