Herren I steht sich selbst im Weg

Im letzten Heimspiel des Jahres vergibt der Aufsteiger wieder einen möglichen Sieg. In der Schlussphase fehlt ihm gegen Cham die Kraft für eine Wende.

Über eine unnötige Niederlage ärgerten sich Marktstefts Handballer nach dem 22:25 (12:11) am Samstag gegen Cham. Nachdem sie ihre zwei vorangegangenen Heimspiele gewonnen hatten, wollten sie auch diesen letzten Auftritt des Jahres vor heimischem Publikum erfolgreich gestalten. Und so waren sie engagiert sie in die Partie gestartet.

Angeführt vom starken Rückraumschützen Tomas Soukup, legten allerdings die Gäste in der ersten Viertelstunde die Tore vor. Marktsteft musste dem Rückstand nachlaufen, erzielte aber bis zum 6:6 stets den Ausgleich. In der munteren Anfangsphase glichen sich vergebene Chancen wieder aus. Florian Lang verwarf, Soukup traf nur die Latte, sonst wäre Cham auf zwei Tore weggewesen.

A-weiblich lässt die Halle beben

Lange liefern sich Marktstefts Mädchen im Bayernligaspiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Stadeln. Fünf Sekunden vor Schluss greift sich Cara Reuthal entschlossen den Ball.

TV Marktsteft – MTV Stadeln 34:33 (16:14). Fünf Sekunden vor dem Ende war Marktstefts Sieg und damit die Revanche für die Vorrundenniederlage perfekt. Kaum einer in der gut besuchten Halle ahnte anfangs, dass es so eng werden würde. Die Gastgeberinnen waren besser gestartet. Amelie Müller erzielte das 4:1, konnte aber in der ersten Hälfte nicht länger als zehn Minuten spielen, da sie unglücklich am Auge erwischt worden war. Sarah Reinertz vertrat sie bestens auf links außen.

Marktsteft hielt bis zur Pause meist eine Drei-Tore-Führung – auch weil Sade Kaingu im Tor einige Bälle stark parierte, darunter die ersten drei Siebenmeter. Das war wichtig, nachdem Maren Fahmer sich eine Woche vorher einen Finger gebrochen hatte und Kaingu somit einzige Torhüterin war. In der zweiten Hälfte verteidigte Marktsteft zunächst die knappe Führung – bis Stadeln nach 40 Minuten erstmals mit 19:20 vorüberzog. Cara Reuthal glich wieder aus und spielte auch sonst sehr gut. Sie half Marktsteft durch ihre tollen Tore im Eins- gegen-Eins-Spiel. Alina Streng traf in dieser Phase mit zwei schönen Toren vom Kreis.

Lachen bis der Arzt kommt?

Ja, das passiert bei den Stefter Theatertagen!

Was man so alles in einer Arztpraxis erleben kann! Das zeigt uns
Regisseur Jochen Lang mit seinen Schauspielern auf unterhaltsamste
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Der unkonventionelle Landarzt Dr. Steinie und auch seine Patienten sind höchst
seltsam und überraschen uns mit witzigen Dialogen und lustigen Wendungen.
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