Marktsteft sieht seine Ehrlichkeit bestraft

Der Frauenmannschaft werden im Abstiegskampf zwei Punkte abgezogen, weil sie eine Spielerin falsch eingesetzt hat. Zum Verhängnis wird dem Klub eine Formalie.

Einen herben Dämpfer haben die Handballerinnen des TV Marktsteft im Rennen um den Verbleib in der Bezirksoberliga kassiert. Die zwei Punkte des 25:22-Sieges, den sie am 12. Februar gegen die TG Heidingsfeld feierten, wurden ihnen wieder aberkannt. Der Verein hatte dabei eine Spielerin eingesetzt, die nicht spielberechtigt war und das Vergehen später selbst angezeigt.

Das Ganze ist umso ärgerlicher, als es sich bei Heidingsfeld um einen unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf handelt. Ohne die Punkte weist Marktsteft als Tabellenletzter somit sechs Pluspunkte auf, Heidingsfeld hat als Vorletzter acht. Drei Spieltage stehen bis Saisonende noch aus.

Stefter machten das Weltall unsicher

Fantasievoll verkleidet als Astronauten, Marsmännchen oder Milchstraße: Über 400 Marktstefter feierten am Samstagabend unter dem Motto „Das Weltall – unendliche Welten“.

Fantasievoll verkleidet als Astronauten, Marsmännchen oder Milchstraße: Über 400 Marktstefter feierten am Samstagabend unter dem Motto „Das Weltall – unendliche Welten“ ihre Fastnacht. Ein abwechslungsreiches Programm, Tanzmusik und eine amüsante Moderation sorgten für eine ausverkaufte Halle.

Knallige pinke Haare und ein glitzerndes Kleid: Gleich zu Beginn der Stefter Fastnacht (SteFaNa) zog ein Spacegirl in schriller Aufmachung die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich: Tanja Schwarz führte zusammen mit ihrem als Astronaut verkleideten Kompagnon Alex Schmidt mit lockeren Sprüchen durch den Abend. Fünf Schaueinlagen, ein Gewinnspiel und dazwischen viel tanzbar Musik der Rödelseer Band „Let?s Dance“ waren geboten.

Der Weg für Marktsteft ist frei

Der Pflichtsieg in Ochsenfurt ist das eine, die Niederlage des Rivalen Rödelsee das andere: Für Marktstefts Männer klärt sich die Situation auf dem Weg zum Titel.

TV Ochsenfurt – TV Marktsteft 17:29 (7:14). Marktsteft ließ sich im Duell mit dem Tabellenletzten nicht verwirren und wahrte seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit. Der Aufsteiger hatte sich für das Derby eine Taktik zurechtgelegt und bemühte sich, das Tempo aus dem gegnerischen Spiel zu nehmen, doch er rannte sich bei seinen Vorstößen über die Mitte fest, die bei Marktsteft sicher stand. Die spielerisch überlegenen Gäste hatten sich rasch einen Vorsprung erarbeitet und bauten ihn im weiteren Verlauf aus. Pflichtbewusst ließen die Marktstefter bis zum Schluss kein bisschen nach.