Volleyball-Turnier „Family Beach Trophy“

Vorstellung der einzelnen Mannschaften

 

Die Untrainierbaren

Chef der Untrainierbaren ist “Schorsch” Jürgen Krämer. Leider laboriert er zurzeit an einer Knieverletzung. Aber wer ihn kennt, der weiß, dass Jürgen beim Turnier auf jeden Fall dabei ist – auch wenn er nur die ganze Zeit am Getränkestand herumlungert. Auf dem Spielfeld gibt deshalb der Chef vom Chef, namens Elsbeth, den Ton an. Unter ihren Fittichen tummeln sich die Küken Stefanie, 19 Jahre und Studentin der Wirtschafts-Wissenschaften, und die 16-jährige Schülerin Petra. Mit von der Partie sind die Freunde der beiden Mädchen. Gidon ist Geigenbauer und wird manchem auf dem Beachplatz etwas fideln und Jannik geht noch im AKG zur Schule. Wenn alle Stricke reißen, stehen auch noch Bianca und Achim Krämer in den Startlöchern. Im Vorjahr kamen die Untrainierbaren auf dem zweiten Platz ein. Auch in diesem Jahr ist mit ihnen wieder ganz weit vorn zu rechnen.

 

Sunshine-Family

Die Sunshine-Family ist ein Zusammenschluss der beiden eng befreundeten Familien Lang und Schuster. Wie der liebe Sonnenschein wollen sie Spaß und Freude beim Turnier verbreiten. Die Fäden hält „Speedy“ Jochen Lang in den Händen und könnte schon mit seiner Frau Silke, Tochter Ann-Kathrin und Sohn Alex allein eine komplette Mannschaft stellen. Doch Speedy ist ehrgeizig, er will auf jeden Fall nicht Letzter werden. Deshalb bringt er seine langjährigen Freunde Birgit und Stefan Schuster mit und die haben noch ihre Drillinge Celina, Denise und Jonas im Schlepptau. So richtig ausgeprägte Volleyballer hat die Sunshine-Family nicht in ihren Reihen. Dafür können einige Aktive besser Handball spielen als Beach-Volleyball, das mitunter schwieriger ist, als es ausschaut. Auf den vorderen Plätzen dürfte die Sunshine-Family nicht zu finden sein

 

Long Beach & Drinks

Die Langen vom Strand, die auch noch etwas vertragen - das ist die Mannschaft Long Beach & Drinks. Boss ist der beruflich und privat überbeschäftigte Dieter Lang. Schön, dass er die Zeit findet, am Beach-Turnier teilzunehmen. Mit seiner Mannschaft verbreitet er allein schon von der körperlichen Konsistenz her Angst und Schrecken. Da ist zunächst die Tochter Resi, Betriebswirtin, Personalreferentin und Spielmacherin in einer Person. Viele kennen sie noch als Torhüterin aus der ehemaligen Marktstefter Landesliga-Mannschaft. Doch derjenige, der der Mannschaft den Namen „Long“ gab, ist Basti, der Freund von Resi. Er ist gefühlte zwei Meter fünfzig groß und hat Arme wie ein Octopus. Aber auch Sohn Felix ist als Steller nur geringfügig kleiner als Basti und hat neben sich als Vollstrecker auch noch seinen Bruder Florian. Alle stammen aus dem Handball-Metier von der Bezirksoberliga bis zur Landesliga, doch wer Handball spielt, kann auch mit anderen Bällen umgehen. Da wird es der Boss selbst schwer haben, sich einen Platz in der Mannschaft zu erkämpfen, zumal noch einige Jugendliche aus der Familie auf einen Start scharf sind. Für Dieter Lang ist klar: „Den Pott gewinnen!!! Was sonst? Wir holen das Ding!!!“ Wenn es nicht gelingt, dem langen Basti bei der Begrüßung den Daumen zu verdrehen, kann man in aller Ruhe die „Family Beach Trophy“ schon vor Spielbeginn den Langs übergeben.

 

Wild Lions

Die wilden Löwen werden vom fast 74jährigen Urgroßvater Bernd Wilde angeführt und müssen ihre Krallen ganz schön ausfahren, wenn sie etwas reißen wollen. Zum Löwenrudel gehört in diesem Jahr der 30-jährige Diplom-Ingenieur Hendrik Faustmann, der Ehegatte von Bernd Wildes Enkelin Sanja. Beide reisen aus dem baden-württembergischen Öhringen an, leider kann Sanja in diesem Jahr nicht mitspielen, da sie in Kürze ein Baby erwartet. Ein ganz neuer Löwe im Rudel ist Michael Müller (nicht zu verwechseln mit dem Dreggsagg), der Lebensgefährte von Bernd Wildes Enkelin Annika aus dem sächsischen Naunhof. Michael ist ebenso wie Hendrik kein gelernter Volleyballer, sondern sein Herz schlägt als Fußballer leider für Borussia Dortmund. Annika fungiert auch als Teamcoach und bringt vorsichtshalber ihren Labradorrüden „Aron“ mit. Den lässt sie los, wenn den wilden Löwen auf dem Spielfeld Schlimmes drohen sollte. Für den weiblichen Part konnten die Lions eine Marktstefter „Löwin“ gewinnen, deren Identität erst am Spieltag gelüftet werden soll. Ein Wunder wäre es nicht, wenn aus den wilden Löwen zum Turnierende ganz zahme Schmusekätzchen auf einem hinteren Tabellenplatz würden.

  

Sandros Beach Power

Der Turniersieger des letzten Jahres ist wieder mit dabei und diesmal scharf auf den Pokal „Family Beach Trophy“. Die Verantwortung hat Sandro Schmidt seiner Frau Andrea übertragen (oder abgeben müssen?) und so sollte man überlegen, ob die Mannschaft nicht „Andreas Frauen Power“ heißen sollte. Denn in diesem Team haben die Frauen das Sagen: Da ist zunächst Shay, eine 17jährige Schülerin, die gerade aus Afrika zurück ist, wo sie ein soziales Jahr ableistete. Shay ist die Freundin von Sandros und Andreas Sohn Dennis und soll afrikanisches Beach-Flair nach Marktsteft bringen. Aber auch Hanna, die Freundin von Nico Schmidt, ist mit von der Partie. Ebenso Jule und Ina aus der befreundeten Familie Hertlein. Bei dieser Konzentration von Frauen wird sich Andrea wohl überlegen, ob sie nicht mit drei Frauen und einem Mann spielt. Da hätte allerdings Sandro schlechte Karten, denn im Hinterhalt lauern auch noch Andreas Bruder Alex Hofmann, Kai Roth und nicht zuletzt Michael „Watzlaff“ Troll. Wer diese Mannschaft wieder auf einen der vorderen Plätze sieht, liegt bestimmt nicht falsch.

 

Voll(n)eys

„Wir sind wie die Wollneys aus dem Fernsehen eine chaotische Familie, aber auf einer netten Art und Weise. Wir verbringen gerne viel Zeit miteinander und stehen für Familie und Zusammenhalt“, meinte die 35jährige zahnmedizinische Fachassistentin Kathrin Hassold, geborene Riemer, als sie nach dem Kampfnamen ihrer Mannschaft befragt wurde. Gerade gute Eigenschaften, um beim Kampf um die „Family Beach Trophy“ mitzumischen. Mit von der Partie sind ihr Schwager Thomas Endriss (24 Jahre) als Mannschaftsverantwortlicher, der nicht verlieren kann, und Andreas Riemer (40 Jahre), der nie etwas falsch machen möchte. Die beiden Neffen von Kathrin, der Azubi Niklas Riemer (20 Jahre), der nie einen Fehler zugibt, und der Schüler Jannik Riemer (14 Jahre), der noch sehr schüchtern ist, vervollständigen die „Voll(n)eys“. Im Vorjahr kamen sie auf den 4. Platz und dort etwa sollten sie auch bei der dritten Auflage des Familienturniers wieder einkommen.

 

 Black Jack’s

Die Mannschaft der Familie Schwarz startet unter dem Kampfnamen „Black Jack’s“. Dieser setzt sich zusammen aus dem englischen Wort für Schwarz (Black) und dem Nationalgetränk der schwarzschen Jugend Jacky # 7. Rudolf Schwarz, alias Blacky, wird sein Team aufs Beachfeld führen. Begleitet wird er von seinem Sohn Christian, der seine Freundin Anni im Schlepptau mitbringt. Blackys Tochter Tanja ist ebenso mit von der Partie wie ihr Freund Markus. Wenn es sein Gesundheitszustand erlaubt, mischt auch Blackys Nachbar, Reiner Ott, mit. In der Hinterhand haben die Black Jack’s noch einen oder zwei Joker. Im letzten Jahr wurden die Jackys Sechster und diesen Platz streben sie auch diesmal an. „Nur nicht Letzter werden!“ meinte Blacky, „wenn doch, ist es auch nicht so schlimm. Dabeisein ist alles.“

 

 Old Schmetterhand

Zum ersten Mal beim Beach-Turnier dabei ist die Mannschaft „Old Schmetterhand“. Der  Name steht für eine Kombination aus „Alten = Old“ und zwei jungen Schmetterhänden. Die Alten sind der 51jährige Thomas Reichert und seine Frau Carmen (sie möge dem Autor verzeihen). Die Verantwortung für die Mannschaft wollte wie auch bei anderen Teams niemand freiwillig übernehmen und so wurde sie aus Tradition dem Stammesältesten Thomas übertragen. Bekannt ist er als Bürgermeister der Stadt Marktsteft und er will sich auch von seiner sportlichen Seite zeigen. „Theoretisch ist er voll fit, praktisch lassen wir uns überraschen“, meinte skeptisch die Squaw im Team, Carmen Reichert. Sie ist verantwortlich für die Motivation ihrer Männer und sie will als Frau einfach durchhalten und eine gute Welle machen. Die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden liegt auf den Schulter von Carmens Sohn Mario, 22 Jahre alter Student und eigentlich Fußballer. Aber er kennt sich auch mit anderen Bällen gut aus. Er bringt als Überraschungsgast seinen Kumpel mit. „Die Jungen werden es reißen“, ist sich Carmen sicher. Ihre Devise ist: Kämpfen, durchhalten, aufstehen, weitermachen. Bei einem Außenseitertipp auf diese Mannschaft liegt man bestimmt nicht ganz falsch.